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Asiatische Hornisse erkennen: Nest, Gefahr und richtiges Melden


Identifying the Asian hornet

Eine dunkle Hornisse mit auffällig gelben Füßen schwebt vor dem Balkon, besucht regelmäßig blühende Pflanzen oder fliegt immer wieder in dieselbe Baumkrone. Dann stellt sich schnell die Frage: Ist das die Asiatische Hornisse?

Bei Vespa velutina nigrithorax lohnt sich ein genauer Blick. Die Art breitet sich in Deutschland weiter aus, wird aber häufig mit der heimischen Europäischen Hornisse verwechselt. Genau diese Verwechslung ist problematisch: Die Europäische Hornisse ist besonders geschützt, während für die invasive Asiatische Hornisse andere Managementregeln gelten.

Die gute Nachricht: Ein einzelnes Tier ist normalerweise kein Grund zur Panik. Entscheidend ist, die Merkmale richtig einzuordnen, ein verdächtiges Tier möglichst zu fotografieren und bei einem Nest Abstand zu halten.

Und noch etwas ist 2026 wichtig: Eine bundesweite Meldepflicht im früheren Sinn besteht nicht mehr. Sichtungen und Nester sollten trotzdem weiterhin an die zuständigen Stellen gemeldet werden.

Asiatische Hornisse in 60 Sekunden erkennen

Wer eine verdächtige Hornisse beobachtet, sollte nicht zuerst auf ihre Größe schauen. Die Färbung ist meist aussagekräftiger.

Typisch für die Asiatische Hornisse sind ein überwiegend dunkler Körper, eine schwarze bis schwarzbraune Brust, auffällig gelbe Beinenden und ein größtenteils dunkler Hinterleib mit einer breiteren orangegelben Binde. Auch das Gesicht zeigt eine gelblich-orange Färbung.

Arbeiterinnen erreichen etwa 2,5 Zentimeter, Königinnen können ungefähr 3 Zentimeter groß werden. Damit ist die Asiatische Hornisse im Durchschnitt etwas kleiner als die heimische Europäische Hornisse.

Als einfache Merkhilfe gilt daher:

dunkler Körper + gelbe Füße + orangegelbe Hinterleibsbinde

Ein Foto ist trotzdem besser als eine Bestimmung aus der Erinnerung. Gerade aus größerer Entfernung können Hornissen, Wespen und andere größere Fluginsekten leicht verwechselt werden.

Was ist die Asiatische Hornisse?

Die Asiatische Hornisse, wissenschaftlich Vespa velutina nigrithorax, stammt ursprünglich aus Südostasien. In Europa wurde sie erstmals 2004 in Frankreich nachgewiesen. In Deutschland gelang der erste Nachweis 2014 in Baden-Württemberg.

Seitdem hat sich die Art weiter ausgebreitet.

Sie steht seit 2016 auf der Unionsliste invasiver gebietsfremder Arten. Seit März 2025 wird sie in Deutschland nicht mehr nach dem früheren Früherkennungsregime behandelt, sondern als etablierte Art im Rahmen von Managementmaßnahmen.

Das bedeutet nicht, dass die Asiatische Hornisse plötzlich erwünscht oder ökologisch unproblematisch wäre.

Der Schwerpunkt hat sich vielmehr von einer deutschlandweiten vollständigen Tilgung hin zu Management, Dokumentation und situationsabhängiger Bekämpfung verschoben.

Asiatische oder Europäische Hornisse?

Für Hausbesitzer ist diese Unterscheidung wichtiger als die Frage, ob das Tier zwei oder drei Zentimeter lang ist.

Die heimische Europäische Hornisse (Vespa crabro) ist in Deutschland besonders geschützt. Deshalb sollte niemals allein aufgrund einer flüchtigen Sichtung entschieden werden, eine vermeintlich Asiatische Hornisse zu töten oder ein Nest zu beseitigen.

Die wichtigsten Unterschiede im direkten Vergleich

MerkmalAsiatische HornisseEuropäische Hornisse
Wissenschaftlicher NameVespa velutina nigrithoraxVespa crabro
Grundfarbeüberwiegend dunkeldeutlich gelber und rotbrauner
Brustschwarz bis schwarzbraunrotbraun mit dunklen Anteilen
Beinedunkel mit markant gelben Füßenüberwiegend rotbraun
Hinterleibüberwiegend dunkel, breite orangegelbe Bindedeutlich gelb-schwarz gemustert
Arbeiterinnenungefähr bis 2,5 cmmeist etwas größer
Aktivitäthauptsächlich tagsüberkann auch nachts an Lichtquellen fliegen
Statusinvasive gebietsfremde Artheimische, besonders geschützte Art

Die Kombination aus schwarzer Brust und gelben Beinenden gehört zu den praktischsten Feldmerkmalen.

Größe ist nicht das beste Erkennungsmerkmal

Der Name „Hornisse“ lässt viele Menschen zuerst auf ein besonders großes Insekt schließen.

Bei Vespa velutina führt das schnell in die falsche Richtung.

Die Asiatische Hornisse ist nicht die riesige Hornisse, die gelegentlich in sozialen Medien gezeigt wird. Sie ist sogar etwas kleiner als unsere Europäische Hornisse.

Auch mit der Asiatischen Riesenhornisse (Vespa mandarinia) darf sie nicht verwechselt werden. Das Umweltbundesamt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Asiatische Riesenhornisse bisher nicht in Deutschland vorkommt.

Asiatische Hornissenkönigin erkennen

Die Suche nach „Asiatische Hornisse Königin erkennen“ nimmt nicht ohne Grund zu.

Im Frühjahr sind es zunächst die überwinterten Jungköniginnen, die wieder aktiv werden und nach einem geeigneten Platz für die Nestgründung suchen.

Eine Königin besitzt grundsätzlich dieselbe charakteristische Färbung wie die Arbeiterinnen:

schwarze beziehungsweise sehr dunkle Brust, dunkler Hinterleib mit orangegelber Zeichnung und gelbe Beinenden.

Sie ist jedoch größer.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes können Königinnen eine Körperlänge von rund 3 Zentimetern erreichen.

Die Größe allein liefert trotzdem keine sichere Bestimmung.

Ein gutes Foto von Brust, Hinterleib und Beinen ist für eine Meldung wesentlich hilfreicher als die Schätzung „ungefähr drei Zentimeter groß“.

Nest der Asiatischen Hornisse erkennen

Ein häufiger Fehler besteht darin, nach „dem“ typischen Hornissennest zu suchen.

Die Asiatische Hornisse kann im Laufe einer Saison zwei unterschiedliche Nesttypen bauen.

Das erklärt, warum im Frühjahr ein kleines Nest unter einem Dachvorsprung auftauchen kann, während im Spätsommer plötzlich ein großes Nest weit oben in einem Baum entdeckt wird.

Gründungs- und Primärnest im Frühjahr

Nach der Überwinterung beginnt eine Jungkönigin im Frühjahr allein mit dem Nestbau.

Solche Gründungsnester befinden sich gerne an geschützten Stellen.

Mögliche Fundorte sind zum Beispiel:

Dachvorsprünge, Gartenhäuser, Schuppen, Garagen, Hecken, Nistkästen oder andere wettergeschützte Hohlräume.

Zunächst versorgt die Königin die Brut selbst.

Nach dem Schlupf der ersten Arbeiterinnen übernehmen diese zunehmend Nahrungssuche und Nestbau. Das Nest wächst dann zum sogenannten Primärnest heran.

Sekundärnest ab Sommer

Bei einem großen Teil der Völker wird das ursprüngliche Nest später zu klein.

Dann kann ein neues Sekundär- beziehungsweise Filialnest entstehen.

Diese Nester befinden sich häufig hoch in Baumkronen. Sie können aber auch an Gebäuden oder ungewöhnlichen geschützten Orten entstehen.

Die LUBW beschreibt Sekundärnester häufig in mehr als zehn Metern Höhe. Große Nester können bis ungefähr einen Meter erreichen.

Das Umweltbundesamt gibt an, dass solche Nester mehrere Tausend Tiere beherbergen können.

Deshalb sollte ein vermeintlich verlassen wirkendes Nest niemals aus der Nähe kontrolliert oder erschüttert werden.

Lebenszyklus: Wann stirbt die Asiatische Hornisse?

Diese Frage aus Googles „People also ask“ braucht eine präzise Antwort:

Nicht die gesamte Art beziehungsweise alle Königinnen sterben im Winter.

Im Herbst entstehen neue Geschlechtstiere. Jungköniginnen paaren sich und suchen anschließend geeignete Überwinterungsplätze.

Die Arbeiterinnen und Drohnen sterben im Verlauf des Spätherbstes ab. Das Umweltbundesamt nennt hierfür ungefähr November.

Die begatteten Jungköniginnen überwintern dagegen und können im folgenden Frühjahr neue Kolonien gründen.

Das alte Nest wird verlassen und im nächsten Jahr nicht erneut besiedelt.

Der Jahresverlauf auf einen Blick

ZeitraumWas typischerweise passiert
Frühjahrüberwinterte Jungköniginnen werden aktiv und beginnen mit dem Gründungsnest
späteres Frühjahrerste Arbeiterinnen schlüpfen, Primärnest wächst
Sommerviele Völker beginnen ein größeres Sekundärnest
SpätsommerKolonie erreicht hohe Aktivität und benötigt viel Nahrung
HerbstJungköniginnen und Drohnen entstehen
November/WinterArbeiterinnen und Drohnen sterben; begattete Jungköniginnen überwintern

Der tatsächliche Zeitpunkt hängt von Wetter und Region ab.

Ist die Asiatische Hornisse gefährlich?

Die Antwort hängt davon ab, für wen man „gefährlich“ meint.

Für einen gesunden Menschen, der einer einzelnen Asiatischen Hornisse beim Nahrungssuchen begegnet, besteht normalerweise keine besondere Gefahr.

Für Menschen direkt am Nest ist die Situation anders.

Für Honigbienen und andere Insekten wiederum besitzt die Art eine ganz andere ökologische Bedeutung.

Gefahr für Menschen

Die Asiatische Hornisse gilt nicht als grundsätzlich aggressiver gegenüber Menschen als die Europäische Hornisse.

Ein einzelnes Tier außerhalb des Nestbereichs hat normalerweise keinen Grund, einen Menschen anzugreifen.

Der Stich ist schmerzhaft, gilt aber nach aktuellem Kenntnisstand nicht als grundsätzlich giftiger als der Stich anderer Hornissen beziehungsweise Wespen.

Menschen mit einer Insektengiftallergie müssen allerdings auch einen einzelnen Stich ernst nehmen.

Bei Atemnot, Kreislaufproblemen, starkem Schwindel oder anderen Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion ist medizinische Hilfe notwendig.

Gefahr in Nestnähe

Der wichtigste Unterschied entsteht am Nest.

Soziale Wespen verteidigen ihre Brut.

Wer ein aktives Nest erschüttert, daran arbeitet, Äste in unmittelbarer Nähe schneidet oder versucht, es selbst zu entfernen, kann eine starke Verteidigungsreaktion auslösen.

Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb ausdrücklich, die Bekämpfung geschulten Personen mit ausreichender Artenkenntnis zu überlassen.

Bedeutung für Honigbienen und andere Insekten

Für die Imkerei ist Vespa velutina vor allem deshalb relevant, weil die Arbeiterinnen andere Insekten erbeuten, um ihre Brut mit Protein zu versorgen.

Dazu gehören Honigbienen, aber auch weitere Insekten und Spinnen.

Besonders auffällig kann das Verhalten vor einem Bienenstock sein: Hornissen können vor dem Flugloch schweben und heimkehrende oder startende Bienen abfangen.

Das Umweltbundesamt beschreibt deshalb Auswirkungen auf die Imkerei und verweist zugleich auf mögliche Auswirkungen auf die Artenvielfalt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jede einzelne Asiatische Hornisse automatisch ein Bienenvolk zerstört.

Für die Einschätzung sind Anzahl, Dauer und Intensität des Beflugs entscheidend.

Asiatische Hornisse in Deutschland

Der erste deutsche Nachweis erfolgte 2014 in Baden-Württemberg.

Seitdem hat sich das Verbreitungsgebiet deutlich erweitert.

Aktuelle Meldungen zeigen, dass die Situation nicht mehr auf Südwestdeutschland beschränkt ist. Im Jahr 2026 werden Vorkommen beziehungsweise neue Funde auch aus weiter nördlich und östlich gelegenen Regionen gemeldet.

So rief Sachsen-Anhalt 2026 nach ersten Nachweisen ausdrücklich zu weiteren Fundmeldungen auf.

Auch Baden-Württemberg verzeichnet weiterhin eine starke Entwicklung: Dort wurden allein 2025 knapp 3.300 Nester gemeldet; das Landesumweltministerium ging 2026 von weiterer Ausbreitung aus.

Eine starre Liste „hier gibt es sie, dort nicht“ wäre deshalb schnell veraltet.

Für einen konkreten Fund ist die aktuelle Meldestelle des jeweiligen Bundeslandes wesentlich wichtiger.

Ist die Asiatische Hornisse 2026 meldepflichtig?

Bundesweit besteht seit März 2025 keine Meldepflicht mehr nach dem früheren Artikel-16-Früherkennungsregime der EU-Verordnung.

Die Art gilt inzwischen in Deutschland als etabliert und wird im Rahmen von Artikel 19 über Managementmaßnahmen behandelt.

Das ist der wichtige rechtliche Unterschied.

Trotzdem lautet die praktische Empfehlung weiterhin:

Verdächtige Sichtungen und insbesondere Nester melden.

Das Umweltbundesamt empfiehlt weiterhin eine Meldung an die zuständigen Behörden.

Auch verschiedene Bundesländer betreiben 2026 weiter Meldeportale, weil die Daten zur Beobachtung der Ausbreitung und zur Planung von Managementmaßnahmen benötigt werden. Nordrhein-Westfalen weist beispielsweise ausdrücklich darauf hin, dass die offizielle Meldepflicht aufgehoben wurde, Meldungen aber weiterhin wichtig sind.

Wo melde ich die Asiatische Hornisse?

Es gibt keinen einzigen Meldeweg, der für jede Adresse in Deutschland identisch ist.

Je nach Bundesland kommen unter anderem Landes-Meldeportale, die Untere Naturschutzbehörde oder andere zuständige Umweltstellen infrage.

Das Umweltbundesamt nennt in der Regel die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise beziehungsweise kreisfreien Städte als Ansprechpartner.

Der Deutsche Imkerbund stellt außerdem eine aktuelle Übersicht der Meldewege verschiedener Bundesländer bereit.

Wer meldet, sollte nach Möglichkeit Folgendes bereithalten:

ein scharfes Foto oder Video, den genauen Fundort, das Datum und eine kurze Beschreibung, ob es sich um ein einzelnes Tier oder ein Nest handelt.

Eine Asiatische Hornisse gesehen: Was jetzt?

Europäische Hornisse

Eine einzelne Hornisse im Garten verlangt ein anderes Vorgehen als ein aktives Nest am Haus.

Wenn Sie nur ein einzelnes verdächtiges Tier sehen:

1. Abstand halten.

Sie müssen das Tier weder einfangen noch töten.

2. Möglichst fotografieren.

Besonders hilfreich sind Bilder, auf denen Beine, Brust und Hinterleib erkennbar sind.

3. Auf gelbe Füße und dunkle Färbung achten.

Mehrere Merkmale zusammen sind aussagekräftiger als die Körpergröße.

4. Fundort notieren.

Ort und Datum erhöhen den Nutzen einer Meldung deutlich.

5. Sichtung über den regional zuständigen Weg melden.

Gerade in Gebieten mit wenigen bisherigen Nachweisen können bestätigte Einzeltiere wichtige Informationen liefern.

Bitte verwenden Sie nicht wahllos selbst gebaute Fallen. Das Umweltbundesamt rät von unspezifischen Lockfallen ab, weil dadurch auch andere und teilweise geschützte Arten als Beifang getötet werden können.

Ein Nest der Asiatischen Hornisse gefunden: Was jetzt?

Bei einem möglichen Nest gilt zuerst:

Nicht näher herangehen, um ein besseres Foto zu bekommen.

Beobachten Sie aus sicherer Entfernung, ob regelmäßig Hornissen ein- und ausfliegen.

Versuchen Sie nicht:

das Nest abzuschlagen,

es mit Wasser zu besprühen,

den Eingang zu verschließen,

es zu verbrennen,

es eigenständig mit Insektenspray zu behandeln,

oder einen hoch gelegenen Neststandort selbst zu erreichen.

Neben dem Stichrisiko besteht ein zweites Problem: Ohne sichere Artbestimmung könnte versehentlich ein Nest der heimischen Europäischen Hornisse betroffen sein.

Deshalb empfiehlt das Umweltbundesamt geschulte Personen mit entsprechender Artenkenntnis.

Asiatische Hornisse entfernen lassen

Ob ein Nest entfernt werden sollte und wer die Organisation beziehungsweise Kosten übernimmt, lässt sich 2026 nicht seriös mit einem einzigen bundesweiten Satz beantworten.

Der Umgang unterscheidet sich regional.

Seit der Umstellung auf das Management nach Artikel 19 übernehmen Behörden die Entfernung nicht mehr überall automatisch.

Ein aktuelles Beispiel liefert die Städteregion Aachen: Der WDR berichtet im September 2026, dass Grundstückseigentümer die Entfernung dort in vielen Fällen selbst organisieren und bezahlen müssen.

Auch der Rhein-Kreis Neuss weist darauf hin, dass bei Nestern auf Privatgrundstücken grundsätzlich die Eigentümer verantwortlich sein können.

Daraus sollte aber keine allgemeine Regel für ganz Deutschland abgeleitet werden.

Vor einer Beauftragung ist deshalb sinnvoll:

erst die Art bestätigen,

den regionalen Meldeweg prüfen,

und anschließend einen für die Entfernung entsprechend qualifizierten Ansprechpartner wählen.

Wie Xattack bei einem Nestverdacht hilft

Wenn sich ein Nest am Haus, im Garten, am Dach oder an einem anderen häufig genutzten Bereich befindet, sollte zuerst geklärt werden, welche Hornissenart tatsächlich vorliegt.

Xattack vermittelt Anfragen an geeignete Schädlingsbekämpfer und ist nicht selbst die ausführende Bekämpfungsfirma.

Für eine schnelle Einordnung helfen möglichst konkrete Angaben:

Fundort des Nestes, ungefähre Höhe, Fotos der Tiere, Fotos des Nestes und die Frage, ob sich Menschen regelmäßig in unmittelbarer Nähe aufhalten.

Bei einem bestätigten Nest kann eine professionelle Wespenbekämpfung beziehungsweise fachkundige Nestbeurteilung der richtige nächste Schritt sein.

Weitere Informationen zu fliegenden Insekten finden Sie bei Xattack unter fachgerechte Insektenbekämpfung.

Wer zunächst einen allgemeinen Ansprechpartner benötigt, findet über die Schädlingsbekämpfung in Deutschland weitere Informationen.

Xattack sollte dabei nicht versprechen, dass jedes Hornissennest entfernt werden muss. Entscheidend bleiben Artbestimmung, Lage, Gefährdung, regionale Vorgaben und die fachliche Einschätzung vor Ort.

Erst erkennen, dann melden und erst danach handeln

Bei der Asiatischen Hornisse ist Aktionismus der falsche erste Schritt.

Die drei hilfreichsten Merkmale sind der insgesamt dunkle Körper, die auffälligen gelben Beinenden und die orangegelbe Binde am Hinterleib.

Wer nur ein einzelnes Tier entdeckt, sollte es nach Möglichkeit fotografieren und die Sichtung über den regional vorgesehenen Meldeweg weitergeben.

Wer ein Nest findet, hält Abstand und versucht nicht, es selbst zu entfernen.

Besonders wichtig ist die korrekte Unterscheidung von der heimischen Europäischen Hornisse. Sie ist geschützt und darf nicht versehentlich mit der invasiven Art verwechselt werden.

Auch wenn seit März 2025 keine bundesweite Meldepflicht nach dem früheren Früherkennungsregime mehr besteht, bleiben Fundmeldungen 2026 wichtig. Sie helfen Behörden und Fachstellen dabei, die weitere Ausbreitung zu dokumentieren und geeignete Managementmaßnahmen zu planen.

Bei einem Nest an Haus oder Grundstück kann Xattack dabei helfen, die Anfrage an einen geeigneten Fachbetrieb weiterzuleiten. Entscheidend sind dabei nicht Angst oder ein schneller Griff zum Spray, sondern sichere Artbestimmung, korrekte Meldung und ein fachlich passendes Vorgehen.

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