Gerade im Sommer hindern Wespen oft daran, den Feierabend beim Grillen genießen zu können. Vor allem dann, wenn sich ein Wespennest im Garten oder Dachgebälk befindet. Oft bemerken Sie vermehrt einen Anstieg der Wespen, aber machen das Nest selber nicht ausfindig.
Hausbockbekämpfung: Bei Befall schnell handeln
Der Hausbock (Hylotrupes bajulus) gilt als der größte Zerstörer von verbautem Holz im deutschen Wohnhaus. Seine Larven befallen bevorzugt die hölzerne Dachkonstruktion und können die Statik so stark schwächen, dass das gesamte Dach betroffen ist. Häufig gelangt die Larve bereits mit dem Bauholz ins Haus. Nach der Verpuppung verlässt der ausgewachsene Käfer das Holz durch ein ovales Flugloch mit meist gezacktem Rand — ein sicheres Erkennungszeichen für aktiven Befall. Wichtig zu wissen: In Thüringen und Sachsen besteht bei einem Hausbockbefall sogar eine gesetzliche Meldepflicht bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde.
Interessant zu wissen: Der Hausbock befällt bevorzugt junges Bauholz. Nach etwa 60 bis 80 Jahren bildet sich auf altem Holz eine natürliche Patina, während sich zugleich die vom Käfer als Lockstoff wahrgenommenen holzeigenen Inhaltsstoffe reduzieren — das Holz wird für die Eiablage deutlich unattraktiver. Vereinzelter Befall ist an sehr altem Holz dennoch möglich, weshalb jede Verdachtsfläche fachlich geprüft werden sollte.
Was die DIN 68800 bei einem Befall vorschreibt
Bei Befall muss nach DIN 68800 gehandelt werden, und zwar durch einen ausgebildeten Fachmann — Eigenregie ist hier fehl am Platz, zumal die eingesetzten Holzschutzmittel nicht ungefährlich sind. Vorab wird die Dachkonstruktion genau untersucht, um den tatsächlichen Schaden zu ermitteln, teils mit spezieller Messtechnik, die die Fraßgeräusche der Larven im Holz akustisch aufspürt. Bei einem Vor-Ort-Einsatz werden neben tragenden Balken auch Decken und Böden aus Holz untersucht, um den Befall vollständig zu erfassen.
Je nach Schadensbild werden Balken komplett ausgetauscht, befallenes Holz durch Abbeilen entfernt oder verstärkt. Bei tief sitzenden Larven werden Holzschutzpräparate gezielt über Bohrungen ins Holz eingebracht. Als chemiefreie Alternative kommen je nach Bauteil auch Heißluftverfahren (ca. 55 °C für rund 60 Minuten) oder Kältebehandlung (ab -18 °C für mindestens 48 Stunden) infrage. Abschließend wird das verbliebene Holz mit zugelassenem Holzschutzmittel imprägniert, um einen Wiederbefall dauerhaft zu verhindern. Weitere Informationen zu unserem Leistungsangebot finden Sie auf der Startseite von Xattack Schädlingsbekämpfung.
Warum Sie bei Hausbockbefall keine Zeit verlieren sollten
Viele Menschen möchten Arbeiten im Haus und Garten gerne selbst erledigen — bei einem Hausbockbefall ist das jedoch keine gute Idee. Da Sie nicht wissen, wie lange und wie stark der Befall bereits fortgeschritten ist, kann die Statik Ihres Hauses gefährdet sein. Rufen Sie stattdessen umgehend unsere Schädlingsbekämpfung zu sich: Xattack vermittelt geprüfte Holzschutz-Fachbetriebe im Deutschen Holz- und Bautenschutzverband (DHBV) organisiert sind, damit die Statik Ihres Daches umgehend fachkundig kontrolliert wird und weitere Folgeschäden ausbleiben.