Kammerjäger und Schädlingsbekämpfung

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Marder im Haus – Marder erfolgreich vertreiben


Marder sind Tiere, die Sie wirklich teuer zu stehen kommen können. Denn sie nisten sich gerne im Auto oder auf dem Dachboden ein. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über Marder und wie Sie sie los werden.

Marder können bis zu 20 Jahre alt werden und bis zu 4 Junge werfen. Ihre Geschlechtsreife beginnt ab dem zweiten Lebensjahr. Sie sind omnivore Lebensformen, das heißt, dass sie Allesfresser sind.

Jedoch finden sich folgende Leibspeisen auf ihrer Speisekarte: Sie lieben Fische, Säugetiere, Krustentiere, Würmer, Insekten, Eier von bestimmten Tierarten und Vögel.

Saisonbedingt können sie sich aber auch über Obst hermachen oder über die von Menschen verursachten Küchenabfälle.

Marder sind Einzelgänger und haben ein stark ausgeprägtes Territorialverhalten. Ihre Gebiete markieren sie mit Kot, Urin, oder mit bestimmten Düften, die sie produzieren.

Die Tiere erkennt man an kurzen Gliedmaßen und an ihren Schwanz, welcher sehr buschig ist. Einige wenige Marderarten haben einen etwas rundlichen Körperbau. Dazu zählen die Vielfraße und die Dachse.

Was zieht Marder an?

Marder werden von dem Geruch von getrocknetem Fisch oder Eiern angezogen. Auch Obst und Fleisch leisten gute Dienste und können Marder gezielt anlocken. Allerdings darf man die Marder weder jagen noch töten.

Die Marderjagd darf ausschließlich von sachkundigen Jägern oder Förstern durchgeführt werden. In Mecklenburg – Vorpommern dürfen Marder übrigens gar nicht gejagt werden.

Ein Schädlingsbekämpfer darf die Marder nur vergrämen, danach wird sich der Schädlingsbekämpfer um Präventivmaßnahmen kümmern, damit es nicht zu einer erneuten Besiedelung mit Mardern kommt.

Wann sind Marder aktiv?

Saisonal gesehen sind Marder ganzjährig aktiv. Von den Uhrzeiten her jedoch sind die meisten Marder nachtaktiv.

Aber es gibt auch Ausnahmen, wo Marder tagsüber gesichtet wurden. Vom Frühjahr bis in den Herbst sind diese Tiere extrem aktiv. Im Frühjahr gehen sie auf Partnersuche, während sie sich im Herbst auf die Suche nach Ruheplätzen begeben.

Wie kann man Marder vertreiben?

Wenn Sie einen Marder vertreiben möchten, dann bietet sich hier die Möglichkeit mit Gerüchen, die Marder zu vertreiben. Da Marder einen äußerst feinen Geruchssinn haben, werden die Düfte ihn verjagen.

Am bewährtesten sind Hunde oder Menschenhaare. Diese zeigen dem Marder eine große, drohende Gefahr an. Dadurch wird er dieses Zuhause meiden und das Weite suchen.

Auch kann man ein Tuch oder einen Lappen hernehmen, den man zuvor mit Diesel getränkt hat. Der Dieselgeruch ist für Marder sehr abstoßend. Bedenke aber, dass du dir damit eine weitere Brandgefahr in dein Eigenheim holst.

Auf dem Dachboden wird sich der Marder sehr wohl fühlen, da er dunkel ist und sehr selten genutzt wird. Mit einer energieeffizienten Beleuchtung kann man unter Umständen für den Marder eine so große Störung verursachen, dass er es sich überlegt, weiter auf deinem Dachboden zu wohnen.

Marder im Garten

Ein Marder ist im Garten nicht gefährlich, wenn Sie keine Nutztiere wie Hühner nebenbei züchten. Hühner sind eine Leibspeise von Mardern.

Im Garten allerdings solltest du den Marder willkommen heißen. Er zerstört keine Pflanzen, er pflügt auch die Beete nicht um. Somit hat man einen natürlichen Schädlingsbekämpfer, der Ihren Garten von ungebetenen Tieren freihält.

Haben Sie allerdings Nutztiere, dann ist es ratsam, jeden Abend rauszugehen und sie in einen sicheren Stall oder ähnlichem unterzubringen. Alternativ kann man auch eine Hecke anlegen aus Stechpalmen oder Hundsrose. Diese meidet der Marder.

Wollen Sie trotz allem keine Marder im Garten haben, dann können Sie den Garten mit der Coleus comosus ausstatten. Sie vergrämt den Marder effektiv.

Marder im Auto

Marder im Auto sind sehr gefährlich, da sie Kabel und Schläuche beschädigen. Zudem sind die Schäden nicht unerheblich.

Damit das Fahrzeug marderfrei bleibt, präpariert man einen Holzrahmen mit einem engmaschigen Drahtgeflecht. Diese Konstruktion stellt für den Marder eine unüberwindbare Barriere dar, von der er schnell ablässt.

Aber auch mit extrem penetranten Düften kann man dem Marder zuvorkommen. Dabei bieten sich spezielle Mardersprays an, die für Fahrzeuge geeignet sind und die Gesundheit nicht gefährden.

Mit einem Vergrämungsspray können Sie alle 6 Wochen die Kabel und Schläuche einsprühen, um Bissschäden zu vermeiden.

Die wohl einfachste Methode allerdings ist, wenn Sie sich um Ihr Fahrzeug kümmern und regelmäßig in die Waschanlage fahren.

Damit zerstören Sie die Duftmarken des Marders, die für ihn als eine Art Navigation zum Fahrzeug dienen. Marder vertreiben ist also mit einem geringen Aufwand möglich, ohne in Konflikt mit dem Gesetz zu kommen.

Dennoch empfehlen Experten auf den Kammerjäger zurückzugreifen, wenn Sie besonders oft mit Mardern zu tun haben. Ihre Erfahrung wird Ihnen viel Stress und Nerven ersparen.

Checkliste

– Marder mit Düften vertreiben

– Lichtquellen auf dem Dachboden schaffen

– Schlupflöcher, z. B. in der Isolierung ausbessern und alles abdichten

– Vergrämungssprays nutzen

– Regelmäßige Fahrzeugpflege

– Vergrämungspflanzen anpflanzen

Mit diesen Informationen werden Sie in Zukunft problemlos den Mardern begegnen können. Aber nicht vergessen: Jagen und Töten darf ausschließlich ein Jäger mit der entsprechenden Genehmigung!

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