Kammerjäger und Schädlingsbekämpfung

Wir sind aktuell verfügbar und hier um zu helfen!

01577 79 208 85

Ameisen sicher entfernen – Das hilft gegen Ameisen im Haus 


Ameisen bekämpfen, Ameisenbekämpfung

Menschen empfinden Ameisen in ihren Häusern und Gärten meist als unangenehm und störend. Aber wie gehen Sie am besten gegen Ameisen vor? Welche Maßnahmen sind nötig und hilfreich?

Wichtige Fakten zur Ameise

  • Ameisen sind Allesfresser: Sie fressen Raupen, Schmetterlinge, Spinnen und Pflanzensäfte sowie Pilze.
  • Ameisen helfen der Umwelt: Ameisen haben einen nachhaltigen Einfluss auf die Umwelt. Sie schichten die oberste Erdschicht ständig um. Außerdem verbreiten sie Pflanzensamen und tragen so wesentlich zur Vegetation bei.
  • In Deutschland gehören die rote Waldameise und die schwarze Wegameise zu den bekanntesten Arten.
  • Männliche Ameisen sorgen für Nachwuchs: Die geflügelten männlichen Ameisen haben nur die Aufgabe die Ameisenkönigin mit Nachwuchs zu versorgen. Ansonsten haben sie keine Aufgaben.
  • Alle Ameisen fliegen in der Paarungszeit, nicht nur männliche Ameisen. 
  • Ameisen finden den Weg zu ihrer Nahrungsquelle immer wieder: Sie nutzen Duftstoffe, um die Route für ihre Artgenossen zu markieren.

Ameisen im Garten: Eine Gefahr für Früchte und Gemüse?

In jedem Garten befinden sich Ameisen. Sie sind Teil der Natur und deshalb unmöglich zu entfernen. 

Allerdings hilft eine saubere Umgebung den Ameisenbefall einzuschränken. 

5 Tipps gegen Ameisen im Garten:

  • Lassen Sie keine überfüllten Mülleimer im Garten. 
  • Entfernen Sie Kuchenreste und schmutziges Geschirr.
  • Bauen Sie keine Sandwege – Ameisen fühlen sich in Sand sehr wohl.
  • Nutzen Sie Kies als Grundlage für Ihre Terrasse.

Ameisen im Haus: Eine Gefahr für Lebensmittel?

Riecht eine Ameise Lebensmittel, gelangt sie ohne Mühe in ein Haus oder eine Wohnung. Jede noch so kleine Maueröffnung, Fensterdichtung oder Risse in der Mauer durchqueren sie. 

Das Problem dabei ist, dass Ameisen die Botschaft des guten Geruchs an ihre Artgenossen weitergeben. So schaffen die kleinen Krabbeltiere eine Ameisenstraße von der Nahrungsquelle bis zu ihrem Nest. 

Jedes Mitglied der Straße transportiert die Nahrung und gibt sie weiter bis zu ihrem Nest. 

Besonders interessant finden Ameisen den Geruch von zuckerhaltigen und eiweißhaltigen Lebensmitteln.

Sie stellen fest, dass Ameisen in Ihr Haus eindringen? Finden Sie so schnell wie möglich das Nest, um die Schädlinge loszuwerden. 

Ein Nest finden Sie vor allem in Wandritzen, Fußbodenbelägen oder hinter Einbauschränken. Töten Sie die Ameise, die Sie im Haus finden, nicht direkt, sondern verfolgen Sie sie zu ihrem Nest. Nur so beseitigen Sie die Plage nachhaltig.

Ameisen töten? Ja oder Nein?

Es gibt viele Möglichkeiten Ameisen zu entfernen. Viele davon nutzen Maßnahmen, welche die Ameisen tötet.

Ameisengift gibt es in verschiedenen Formen im Internet. Meistens streut man Granulat direkt auf die Ameisenstraße und stellt Ameisenköder in direkter Nähe auf. 

Beide Arten der Vergiftung führen dazu, dass die Ameisen das Gift aufnehmen und in ihr Nest zurücktragen. Damit vergiften sie letztendlich die komplette Kolonie. Auch Hausmittel wie Backpulver führen zu ähnlichen Effekten wie das Ameisengift.

Sie haben das Ameisennest in einer Garten- oder Hausmauer?

Versperren Sie die Zugänge zu dem Nest. Versiegeln Sie Löcher und Risse in der Wand mit Silikon. So gelangen die Ameisen nicht mehr zu ihrer Königin. Die Königin verhungert letztlich. 

Achtung: Ameisen sind wichtig für unser Ökosystem. Einige Arten transportieren Müll, andere verschleppen Samen von Pflanzen, was die natürliche Vermehrung ermöglicht. 

Natürlich sind Ameisen im eigenen Zuhause trotzdem nicht angenehm, deshalb gibt es Möglichkeiten sie zu vertreiben, ohne sie zu töten.

So vertreiben Sie Ameisen, ohne sie zu töten

  1. Ameisen mit Duftstoffen vertreiben

Ameisen reagieren auf manche Stoffe empfindlich. Laut dem Umweltbundesamt helfen Barrieren mit Kaffeesatz oder- pulver, um die Ameisen fernzuhalten. Auch stark duftende Kräuter, wie Lavendel oder Farnkraut stören den Orientierungssinn der Tiere. 

Im Handel gibt es außerdem ätherische Öle mit Essig, Zitronenschalen und Zimtpulver, welche die Tiere fernhalten.

  1. Ameisen ablenken

Legen Sie mit Zuckerwasser getränkte Schwämme oder Stoffe aus. Dort fühlen sich die Ameisen sehr wohl. Nehmen Sie das Stoffknäuel oder den Schwamm und legen sie ihn dann auf den Kompost.

  1. Verschließen Sie das Essen im Haus 

Entfernen Sie Krümel umgehend von ihren Tischen und Anrichten. Auch Essensreste verstauen Sie am besten in geschlossene Behälter. Vor allem Gummidichtungen an Deckeln schützen die Lebensmittel vor Eindringlingen.

Ist ein Ameisenbiss gefährlich?

Ein Ameisenbiss ist fast immer ungefährlich. Hausameisen aus dem Garten beißen zwar, jedoch sondern sie kein Gift ab. 

Waldameisen beißen und geben zusätzlich ein Gift ab: Die sogenannte Ameisensäure. 

Wenn Sie eine Allergie gegen Ameisenbiss haben oder eine Ameise Sie im Mund oder Rachenbereich beißt, suchen Sie umgehend einen Hautarzt auf. 

Diese Hausmittel helfen bei einem regulären Ameisenbiss: Zwiebel und Knoblauchzehen helfen gegen die Bisswunden.
Teilen Sie diese in zwei Hälften und reiben Sie die Bissstelle damit vorsichtig ein. Der Vorteil dieser Gemüsesorten ist, dass sie die Wunde steril halten und eine Entzündung vorbeugen. 

Gibt es gefährliche Ameisen auch in Deutschland?

Es gibt einige Ameisenarten, die sehr gefährlich für den Menschen sind. Eine davon ist die Pharaoameise. Diese Ameisenart ist sehr klein und gehört zu den gefährlichsten Ameisenarten, welche auch in Deutschland heimisch sind. 

Vor allem in Wintermonaten nisten sich die ganzjährig aktiven Insekten in Mauerwerken ein. 

Sie erkennen diese gefährliche Ameise an ihrem gelben Körper mit dunklem Hinterleib. 

Diese sehr kleine Art erreicht eine Länge von 4,5 Millimeter. Die Pharaoameise sucht vor allem in den kälteren Monaten verstärkt nach menschlichen Nahrungsmitteln. 

Die Gefahr bei der Pharaoameise liegt an den gefährlichen Krankheitskeimen, die sie überträgt. Die winzige Ameise frisst Erbrochenes, Exkremente und rohes Fleisch und trägt dadurch viele Keime mit sich und verbreitet sie weiter. 

Durch ihre Ernährungsgewohnheiten geben die Pharaoameisen Krankheitskeime auf Lebensmittel, Flächen oder Gegenstände ab. Erreger wie Salmonellen, Streptokokken und Staphylokokken verbreitet die Pharaoameise nachweislich. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Anderer Artikel: «

Anderer Artikel: »